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Billy Bang´s Forbidden Planet
"Aber es ist Bill Bang, der - jenseits von Leroy Jenkins - über die originellste Geigenstimme des Neuen Jazz verfügt. Es spielt sein Instrument mit einer außergewöhnlich virtuosen Bogentechnik und jener rauhen, `perkussiven´ attacca, die mehr an Ursprünglichkeit und Blues-Qualität ist als an sogenannten `klassischen´ Normen", schreibt Joachim Ernst Berendt in seinem Jazzbuch über den Geiger Billy Bang. Billy Bang, der am 20. September 1947 als William Walker in Mobile/Alabama geboren wurde und Ende der 60er sich in der kreativen Loft-Szene um den Saxophonisten Sam Rivers einen Namen machte, wurde durch das von ihm mitbegründete String Trio Of New York international bekannt. Doch obwohl seine assoziativen Improvisationen unter anderem von Ornette Coleman beeinflußt sind und er auch stets mit Avantgarde-Musikern zusammenspielte wie mit Charles Tyler und Dennis Charles, so ließ er in seinen eigenen Projekten neben dem Blues auch aktuelle Musik wie zum Beispiel Funk und Soul zu. Ein Beispiel für Billy Bangs musikalisches Kaleidoskop liefert er mit seiner neuen CD "Forbidden Planet" (Masterplan), auf der er eben die verschiedenen Facetten aus Rap, Jazz und Poetry zu immer neuen und lebendigen Klangbildern zusammenfügt. |
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