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Freudenfest der Musik
Joe Lovano Quartet
Joe Lovano: sax, Kenny Werner: p, Dennis Irwin: b, Yuron Israel: dr
Der Wechsel zum Renommier-Label Blue Note hat Joe Lovano gut getan: Endlich wird diesem Giganten am Tenorsaxophon die Aufmerksamkeit zuteil, die er schon seit Jahren verdient hätte. Aber der am 29. Dezember 1952 in Cleveland, Ohio, geborene Joe Lovano hat von Anfang an seine Karriere behutsam in Angriff genommen: Sein Vater, ebenfalls Saxophonist, lehrte ihn Bebop und während seiner Zeit am Berklee College Of Music kam er in Kontakt mit Kompositionen von Chick Corea, Steve Swallow, Carla Bley und Wayne Shorter. Diese Lehrjahre sind die Erklärung dafür, weshalb dieser mit einem voluminsösen Ton ausgestattete Saxophonist in seinem Spiel die Jazztradition mit der Moderne zu versöhnen versteht. "Zu den Schlüsselelementen des Jazzspielens gehört für mich die Fähigkeit, mit den Mitmusikern kreativ zu sein, sich jeden Moment vom musikalischen Material nähren zu lassen", erklärte er dem Jazzpodium. Für Blue Note hat er mittlerweile mehrer CDs eingespielt, wovon die letzte das vielbeachtete Frank-Sinatra-Tribut-Album, "Celebrating Sinatra" (Blue Note/EMI) gewesen ist: "Es ist ein Feiern seiner Musik, ein Freudenfest der Musik einer gewissen Zeitspanne - der späten 30er und auch der 40er Jahren". Doch live auf der Bühne wird sein Sinatra-Programm nur ein Teil des Konzerts sein: "Wenn sich ein Konzert gebe, dann möchte ich dabei ein großes Spektrum von Musik bieten, das dem Hörer verdeutlicht, wer ich musikalisch bin."
Surprising Moments, Forum, 17:00, 18.10.
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