leverkusener jazztage

At the Gallery

14.10. + 15.10., Kolonie1, jeweils 20:00    Adresse
Eintritt frei

Joachim Schönecker Quartet (14.10.)
Joachim Schönecker: guit, Bruno Castelluci: dr, Martin Sasse: p, key, John Goldsby: b
"Angesichts der Besetzung brennt in Sachen Postbop nichts an, aber das eigentliche Argument für die Platte liegt in Schöneckers Eigenkompositionen, die frischen Wind in das ansonsten hinlänglich bekannte Repertoire bringen", heißt es in der Jazz thing-Besprechung über die neue CD des Gitarristen Joachim Schönecker, "Common Language" (Double Time/sunny moon). Der 1966 geborene Gitarrist ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr: Als einziger deutscher Musiker erreichte er 1995 das Halbfinale der renommierten Thelonious Monk International Jazz Guitar Competion in Washington. Außerdem hat er als erster Deutscher ein Album auf Jamey Aebersolds Label Double Time Records veröffentlichen können. Und mit seinem aktuellen Quartett wird er jetzt den Beweis liefern für dessen virtuose und eingängige Spielkultur.

nendza Andre Nendza: "lirico" (15.10.)
Andre Nendza: b, Johannes Lemke: sax, cl, Mario Mammone: guit
Im Dezember vergangenen Jahres ging der junge Kontrabassist Andre Nendza in Düsseldorf ins Studio, um eine bemerkenswerte Trio-Platte aufzunehmen: "lirico balli" heißt das geheimnisvoll kleingeschriebene Opus aus insgesamt 10 Kompositionen, von denen bis auf drei Klassiker - "Somewhere Over The Rainbow", "Besame Mucho" und "Lonely Woman" - alle von den Mitgliedern des Trios geschrieben wurden. Aber das Besondere dieses Trios ist, daß alle drei Musiker ihre Instrumente wie menschliche Stimmen benutzen: Sowohl Johannes Lemkes Sopran- und Altsaxophon sowie seine Klarinette, als auch Mario Mammones Gitarre und Andre Nendzas Kontrabaß werden zu einem klaren, durchsichtigen und intensiven Gesang gebracht.